Darum Grün!

Mit diesen zehn Schwerpunkten möchten wir deutlich machen, dass es einen großen Unterschied machen wird, wenn Grün mitregiert.

 

1. Klimaschutz kann nicht warten!
Die Bundesregierung bremst die Energiewende aus. Die Klimakanzlerin a.D. schaut nur zu. Das können wir uns nicht leisten. Wir brauchen saubere Energie. Das bedeutet, dass wir aus der Kohlekraft aussteigen. Wenn wir die Erderwärmung rechtzeitig stoppen wollen, geht das nicht ohne Grün!

2. Saubere Autos jetzt!
Wir brauchen Autos, die weder dem Klima noch der Luft in unseren Städten schaden. Der fossile Verbrennungsmotor ist ein Auslaufmodell, auch wenn mancher es nicht wahrhaben wollen. Wir knicken weder vor der Autolobby  noch vor der Ölindustrie ein. Die Zukunft der Mobilität braucht Grün.

3. Landwirtschaft nachhaltig machen!
Die industrielle Landwirtschaft macht uns zwar satt, aber Überdüngung und Monokulturen sind auf Dauer schädlich. Das Artensterben schreitet bereits jetzt besorgniserregend voran. Das Grundwasser  enthält – vor allem bei uns im Nordwesten – zu viel Nitrat. Wir möchten Felder ohne gefährlichen Pestizide und Gentechnik. Und eine artgerechte Tierhaltung. Das möchten die meisten Bäuerinnen und Bauern auch. Deswegen stimmen immer mehr für Grün.

4. Europa zusammenführen!
Ohne Warteschlangen an den Grenzen oder Geldumtausch in den Urlaub fahren. Überall arbeiten und leben  dürfen. Das ist unser Europa! In Brüssel werden viele gute Entscheidungen getroffen, die Umwelt und Verbraucher schützen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten wissen, was die EU tut, sich an Entscheidungsprozessen beteiligen und ein faires Urteil fällen können. Es fehlt aber an Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten. Das ändert sich am besten mit Grün.

5. Allen Kindern eine Chance geben!
Die Bildungs- und Karrierechancen eines Kindes hängen in kaum einem anderen Land so sehr von seinem Elternhaus ab wie in Deutschland. Das muss sich ändern. Wir brauchen gute Kitas und Schulen, in denen jedes Kind seine Begabung entdecken und entfalten kann – und das gibt es nicht umsonst. Und wenn Schule oder Ausbildung zu Ende sind, darf es nicht mehr so wichtig sein, ob du Marcus, Maria oder Mehmet heißt.

6. Soziale Sicherheit und Gesundheit brauchen Solidarität!
Ein System für die Reichen, Selbständigen und Beamten und ein anderes für alle anderen? Das ist unfair und unsolidarisch. Wir machen Schluss mit der Zweiklassenmedizin und den Zweiklassenrenten. Wenn alle in einen Topf einzahlen, werden wir das Rentenniveau und die Krankenkassenbeiträge stabilisieren können.

7. Integration geht nicht von alleine!
Wer in Deutschland leben möchte, muss unser Grundgesetz und seine Grundwerte anerkennen. Das gilt für alle, egal ob sie aus Dresden oder aus Damaskus kommen. Über das Grundgesetz zu schreiben oder es auf Kundgebungen zu predigen reicht nicht. Die Integration braucht viel Arbeit – und auch gegenseitigen Respekt frei von Vorurteilen.
Wir werden das Staatsbürgerschaftsrecht reformieren: Wer in Deutschland geboren wird, ist deutscher Staatsbürger. Weitere Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete lehnen wir ab. Das sind wir unserer Geschichte und unseren Werten schuldig.

8. Endlich Gleichstellung!
Gleichstellung bedeutet Gleichstellung. Punkt. Wir freuen uns, dass  Mann und Mann sowie Frau und Frau jetzt heiraten dürfen. Ein Ende der Diskriminierung im Alltag bedeutet das aber nicht. Es gibt noch viel zu tun!

9. Freiheit braucht Sicherheit!
Terrorismus ist nur eine von vielen Bedrohungen. Gewalttaten gegen Frauen, Ausländer und Homosexuelle passieren jeden Tag, auch wenn die Schlagzeilen einen anderen Eindruck erwecken. Unsere Gesetze sind mehr als ausreichend, um uns vor Gewalt zu schützen. Und unsere Sicherheitsbehörden haben eher zu viele als zu wenige Informationen. Was Deutschland braucht, ist mehr Polizei. In Niedersachsen hat Rot-Grün die Sparmaßnahmen von CDU und FDP umgekehrt und wieder mehr Polizistinnen und Polizisten eingestellt. Das muss auch auf Bundesebene passieren.

10. Fluchtursachen bekämpfen!
Wir heißen Flüchtlinge willkommen. Aber viel besser wäre es, wenn niemand fliehen müsste. Wir werden Rüstungsexporte in Diktaturen und Krisenregionen stoppen, denn Krieg ist die größte Fluchtursache. Wir wollen die Überfischung vor den Küsten Afrikas beenden und solche Agrarsubventionen streichen, die andernorts Landflucht und Hunger befördern. Und wir werden die Entwicklungshilfe ausbauen, um Menschen in Afrika echte Perspektiven in ihren eigenen Ländern zu geben.

Noch fragen? Schicken Sie mir eine Mail: avf [at] alex-von-fintel.de.
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